Sammlung

Rechtzeitig zur Museumseröffnung haben wir es geschafft und die ersten Bilder in unsere Galerie eingepflegt. 

Zusätzlich kann man auf die Fotos der Bilderleisten einer jeden Unterseite klicken. Durch Anklicken vergrößern sich diese Bilder.

Die Sammlung ist enorm umfangreich und beinhaltet sowohl Akten verschiedener Dienststellen und andere schriftliche Dokumente (wie z.B. Fachschriften und Periodika, aber auch Werbematerial und Prospekte), als auch und vor allem Gerätschaften und Ausbildungsmodelle verschiedener Fachdienste seit 1953 sowie z.B. Helferbekleidung und Bildmaterial. Einzelstücke der DDR-Zivilverteidigung und des tausendjährigen RLB ergänzen die Exponate. Eine umfangreiche Bilddokumentation der Schäden des Bombenkriegs im Zweiten Weltkrieg diente im Kalten Krieg z.B. der Ausbildung im LS-Bergungsdienst. Daneben gehört auch die fernmeldetechnische Ausstattung des ehemaligen Warnamts V zum Bestand. 

Zum Umfang nur drei Beispiele: Um die gesamte Sammlung zu bergen, waren drei Konvois mit je drei LKW und einem Anhänger nötig. Die Filmliste umfasst fast 800 Spulen des 16 mm-Formats mit ca. 300 verschiedenen Titeln, und in der Sparte „Bildmaterial“ bringen alleine die Dias über 70 kg auf die Waage.

Beginnend mit den Um- und Ausbauplänen vom September 1951 der ehemaligen Landwirtschaftsschule in Marienthal für einen „zivilen Ordnungsdienst“ (aus dem sich schnell BGS und THW als eigenständige Organisationen des BMI herauskristallisierten) führt der Weg stringent durch die Geschichte des bundesdeutschen Bevölkerungsschutzes. Auf der einen Seite wird auf vielschichtige Art und Weise beginnend bei OIng. Feydt der Weg von der THW-Schule Marienthal über ZAB und KSB bis hin zur heutigen AKNZ dokumentiert, ohne die Geschichte der BLSV-Bundesschule Waldbröl und der BVS-Bundesschule in Ahrweiler zu vernachlässigen. Auf der anderen Seite kommt auch das BZS mit seinen Vorläufern BzB und BzL (unter Hampe) nicht zu kurz. So konnten z.B. auch wichtige Dokumente zu den Themen Gesundheitsvorsorge, Sicherstellungsgesetze, Schutz der Kulturgüter, Zivilschutzkorps (ZSK) und Notstandsgesetze in den Fundus überführt werden.

Neben zahllosen Dauerleihgaben und gespendeten Exponaten seien hier noch drei Ausstellungen, die als Leihgaben bei uns besichtigt werden können, besonders zu erwähnen:

- die beeindruckende Sammlung des Freiburger Historikers A. Hansen zum Themenbereich "Luftschutz bis 1945",

- die alle Aspekte darstellende Sammlung des Freisingers Prof. Dr. H. Beiersdorf über den Luftschutz und die Zivilverteidigung der DDR,

- die Ausstellung des Kampfmittelräumdienstes Hamburg über die "Gomorrha"-Angriffe auf die Hansestadt 1943. 

Galerie

Der FHZB e.V. stellt die ehemals bundeseigene Sammlung dauerhaft aus. Zusätzlich wird mit vielen sinnstiftenden Leihexponaten der Bevölkerungsschutz im 20. Jahrhundert dargestellt. Um das Bevölkerungsschutz-Museum Hamburg dauerhaft betreiben zu können, benötigen wir Manpower und natürlich Geld - denn neben der Aufarbeitung einzelner Exponate und der Betriebskosten des Bunkers entstehen auch Kosten für Foto- und Schreinerarbeiten, Beleuchtungsmittel usw

Fördern

Im Zuge der öffentlich zugänglichen Dauerausstellung soll die Sammlung auch weiterhin durch Leihgaben ergänzt und ausgebaut werden. Hierzu sind Sachspenden oder auch weitere Leihgaben herzlich willkommen. Darüber hinaus sollen aber auch die Bild- und Schriftdokumente erfasst und erschlossen werden.