Wir:

Der gemeinnützige "Förderverein Historischer Zivil- und Bevölkerungsschutz e.V." wurde als "Förderverein zur Erhaltung der Zivilschutzsammlung des Bundes e.V." am 16.11.2004 in Lüneburg gegründet und am 30. Dezember 2004 unter der Nummer VR 1786 in das Vereinsregister beim Lüneburger Amtsgericht  eingetragen. Seit dem 30.11.2006 liegt der Vereinssitz des FHZB e.V. in Hamburg, Registerblatt VR 19218. Aufgrund des primären Vereinszwecks - Förderung kultureller Zwecke und in diesem Zusammenhang die Pflege und öffentliche Präsentation der vom Bundesamt angelegten Sammlung - wurde dem Verein vom Finanzamt die Gemeinnützigkeit zuerkannt.  

Die Vollversammlung wählte im Oktober 2011 folgenden Vorstand:


Olaf Braasch, Lüneburg
(Erster Vorsitzender)

Olaf Braasch (geb. 1966 in Hamburg) war ab April 1984 nach § 8(2) KatSG verpflichteter Helfer beim ASB in Hamburg-Eimsbüttel. Nach Ablauf der Verpflichtungszeit war Braasch noch sechs Jahre als freiwilliger Helfer u.a. in der ASB-Auslandshilfe aktiv. Im November 1999 gründete er mit einer Hand voll Gleichgesinnter die bundesweit organisierte "Interessengemeinschaft für historischen Luft- und Katastrophenschutz", die mittlerweile über 100 Mitglieder zählt und als Dachverband aller an der Geschichte des Bevölkerungsschutzes interessierten Einzelpersonen und Gruppierungen anerkannt ist. Im Jahr 2004 hob er mit Freunden aus der Interessengemeinschaft den gemeinnützigen „Förderverein zur Erhaltung der Zivilschutzsammlung des Bundes e.V. (FEZB)“ aus der Taufe, dessen Rechtsnachfolger FHZB e.V. heute das Bevölkerungsschutz-Museum betreibt. O. Braasch wurde 2005 seitens der THW-Bundesleitung beauftragt, die Geschichte der THW-Bundesschule Hoya zu dokumentieren (die Arbeit konnte rechtzeitig zum 50sten Schulgeburtstag 2009 abgeschlossen werden) und unterstütze mit seinem Fachwissen bereits mehrere TV-Produktionen für ARTE, den NDR, SWR, WDR, rbb und die BBC. 
Olaf Braasch ist zum zweiten Mal verheiratet und Vater zweier Kinder.


Knut Köpke, Großenkneten
(stellvertretender Vorsitzender)

Knut Köpke aus Oldenburg, Jahrgang 1958, ist seit 35 Jahren dem Katastrophenschutz verbunden. Nach ein paar frühen KatS-Erfahrungen folgten lange Jahre des Familiegründens, Hausbauens und Baumpflanzens. Mit 25 Lenzen arbeitete Knut nebenbei noch für die damals größte Modellbaufirma der Welt und erstellte z.B. Prototypen-Modelle hauptsächlich für den Maßstab 1:25 im Feuerwehrbereich. Dann wurde es größer und es kamen in 1:1 mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit klangvollen Namen wie Mercur und Kurzhauber dazu. Heute sind es vor allen Einsatzfahrzeuge der Marke VW nebst ihren zeitgenössischen Anhängern, die sein Herz erwärmen.
Köpke, Mitglied der LS-/KatS-IG seit der ersten Stunde, ist seit mehreren Jahren außerdem im THW-Ortsverband Oldenburg/Ni. aktiv, er führt dort eine Einsatzgruppe.
Dieser Werdegang führte dann zwangsläufig zum Museumsengagement, denn alles wächst aus der Historie heraus. Dies auch der jetzigen Helfergeneration zeigen zu können, ist der Antrieb, der ihm Freude macht. Knut Köpke war schon einmal im Vorstand unseres Museumsvereins aktiv; unter seinem Vorsitz eröffneten wir am 23.11.2007 unser Museum im Hochbunker Bramfelder Straße 96.


Jörg Reichelt, Hamburg
(Kassenwart)

Jörg Reichelt, Jahrgang 1960, startete seine KatS-Karriere 1979 beim THW HH-Nord in der Bergungs-/Räumgruppe als nach § 8(2) KatSG verpflichteter Helfer. Dort wurde er zuletzt als Ausbilder bei der zentralen Grundausbildung eingesetzt. Danach Lust auf neues: Funk- und Fernmeldetechnik beim DRK. Hier war Reichelt als Mitglied der Kurzwelleneinsatzgruppe auch bei Auslandseinsätzen z.B. in Armenien und Iran/Irak vor Ort. Als Zugführer einer Technisch-Logistischen Einheit plante und führte er viele Jahre Großeinsätzen (Maraton, Cyclassics, Henry-Town und Jugendzeltlager) durch. Zuletzt war Reichelt noch Fachverantwortlicher Ausbilder für den Bereich Technik und FM/IUK in der Landesausbildungsgruppe des DRK-LV Hamburg. Reichelt versuchte stets die Vorbehalte der verschiedenen Organisationen und Fachbereiche gegeneinander zu überwinden und in einem Netzwerk mit allen anderen eine zielführende Verständigung und Zusammenarbeit zu erreichen. Das bescherte ihm unter anderem gute Freundschaften zu DRK und FF nach Dieburg, Uelzen und Belgien.
Der dreifache Familienvater ist heute noch beruflich in die Leitung eines Stabsbereichs SB 42 in den KatS eingebunden. Als geprüfter Sachgebietsleiter Kommunikation (S6) arbeitet er zeitweise in der Deichverteidigung (TEL 10/01) mit und ist mit verantwortlich für die Strukturierung der Trinkwassernotversorgung (WasSG) in Hamburg.

Der Vorstand ist berechtigt, einen Geschäftsführer einzusetzen. Dies ist momentan aber nicht von Nöten, die Stelle daher derzeit unbesetzt.

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